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               Albanien 1997 Gutenberg sieht auf dieser albanischen Briefmarke aus wie ein Skipetare aus den Bergen

     Antigua & Barbuda 1992   Gutenberg mit seiner Druckpresse

Barbuda 1993 (Überdruck)

Bulgarien 1940

Dahomey 1968 Gutenberg (nach einer Miniatur)

Dahomey 1968 Gutenberg-Denkmal Straßburg

DDR 1979

Deutsches Reich 1940 Gutenberg vor der Leipziger Bücherei

Bundesrepublik Deutschland 1954: Gutenberg an seiner Druckpresse

Bundesrepublik Deutschland 1961 und Berlin 1961

Rheinland-Pfalz 1947

Gambia 2000

       Jugoslawien 1940 Die Brücke von Obod

                   Kroatien 1997 Für den »normalen« Leser verkehrt, für den Setzer richtig herum

Liechtenstein 1999

Madagaskar 1993

Mazedonien 2000

           Rumänien 2000 nennt den Namen Johannes Gutenberg

Ungarn 1948 Gutenberg vor einer Druckmaschine

             Ungarn 1962  Janos Ünnepélye: Das ist wahre Weltbürgerschaft, wenn der Eigenname übersetzt wird!

         USA 1952 Gutenberg zeigt Adolf von Nassau eine Druckseite

Zentralafrika 2000

Kambodscha 2000

Mexiko 2000 stellt Gutenberg indirekt dar: Mit der auf der Expo 2000 in Hannover aufgestellten Druckmaschine aus dem Gutenberg-Museum Mainz

Dieses Motiv mit dem Bild Gutenberg sollte zum Gedenkjahr 1940 ausgegeben werden

Mongolei 2000 zeigt eine hölzerne Druckmaschine, die auf Gutenberg als Erfinder der Druckpresse verweist

Über Johannes Gutenberg

Gutenbergs Vater entstammte einem angesehenen Geschlecht, den Gensfleischs, das seit 1330 für Mainz beurkundet ist. Die Gensfleischs waren Ratsherren, Bürgermeister und Canonici und gelangten durch Fleiß, Lehen und Heiraten in den Besitz eines größeren Vermögens und etlicher Höfe, unter anderem jener Hof »Zur Laden«. 

Der Vater Friele zum Gensfleisch genannt zur Laden zu Gutenberg ist von 1372 bis 1419 städtischer Rechenmeister und Münzgenosse und heiratet in zweiter Ehe eine vermögende Bürgerliche, Elsgen Wyrich, Tochter des Werner Wyrich »vom steinern Kram«. Aus dieser Ehe stammen drei Kinder: Friele, Else und Johann (Henne). Im übrigen werden Vorname und Zuname in mannigfachen Varianten geschrieben. Das Geburtsdatum von Henne ist nicht bekannt; das Jahr 1400 wurde als Geburtsjahr von der Stadt Mainz festgelegt. Über Kindheit und Jugend Gutenbergs gibt es keine Information. Sicher ist, daß er schreiben und lesen lernte und wohl auch schon rechnen. 

1411 rumort es wieder einmal unter den etwa sechstausend Einwohnern der Stadt Mainz; zwischen der Partei der Adligen, zu der die Familie Gensfleisch-Gutenberg gehört, und den Zünften geht der Streit um eine neue Ratsverfassung, die dem Bürgertum mehr Einflußrechte gewährleisten soll. 117 Patrizier, darunter die Familie Gutenberg, verlassen die Stadt, um auf diesem Weg ihre Privilegien zu sichern. Die Gutenbergs sind wahrscheinlich nach Eltville gezogen. Hier war eine gute Schulausbildung in der »Gemeinschul« der Peterskirche gewährleistet. Der Matrikel der zu der Erzdiözese Mainz gehörenden Universität Erfurt ist zu entnehmen, daß im Sommersemester 1418 und im Wintersemester 1418/1419 ein »Johannes de Alta villa« in Erfurt immatrikuliert war. Es ist anzunehmen, daß es sich bei diesem Eintrag um Johannes Gutenberg handelt, denn der Zusatz »de alta villa« verweist auf einen Studenten aus Eltville, in dem die Familie Gensfleisch Besitz hatte. Auch andere Mainzer aus Gutenbergs Umkreis studierten in Erfurt wie der spätere Geschäftspartner Konrad Humery oder der spätere Drucker-Geselle »Petrus Ginsheym« aus Gernsheim. Johannes aus Eltville wird im Wintersemester 1419/1420 – nach den möglichen drei Semestern – zum Baccalaureus promoviert. 

1419 stirbt der Vater Gutenbergs; da sich Johannes Gutenberg in den Erbauseinandersetzungen selbst vertritt, muß er um 1420 volljährig gewesen sein. 

Was Gutenberg in den Jahren danach tat oder wo er sich aufhielt, ist unbekannt. 1427 oder 1428 wird er bei der Übertragung einer Leibrente in einem Dokument genannt. Denkbar ist, daß er in dieser Zeit irgendwo eine Ausbildung als Goldschmied erhielt. 

1428 wird wieder einmal das Patriziat aus der Stadt  Mainz vertrieben. In einer »Rachtung«, einem Sühnevertrag des Mainzer Erzbischofs Konrad III. zwischen dem Patriziat und den Zünften im Jahr 1430 wird auch Henchin zu Gudenberg gestattet, nach Mainz ohne Auflagen zurückzukehren. In diesem Jahr schließt seine Mutter einen Vertrag mit der Stadt Mainz über eine ihrem Sohn Johannes zustehende Leibrente von dreizehn Gulden; man nimmt an, daß Gutenberg zu diesem Zeitpunkt sich (noch) nicht wieder in Mainz aufhielt. 

Das nächste sichere durch Urkunden belegte Datum aus Gutenbergs Leben ist 1434, als er in Straßburg als Goldschmied und Spiegelmacher lebt. In diesem pulsierenden und wohlhabenden Straßburg leben am Anfang des 15. Jahrhunderts rund fünfundzwanzigtausend Einwohner; es ist damit eine der damals größten Städte Mitteleuropas. Die Stadt profitiert durch die den Rhein entlang führenden Handelswege von Italien nach Flandern und umgekehrt, handelt aber auch mit Augsburg, Nürnberg, mit Prag und Südfrankreich. 

Es war zu jener Zeit nicht unüblich, daß man seine Schulden nicht bezahlte. Das galt für Bürger wie für Gemeinwesen. Mainz machte da keine Ausnahme, zumal es der Stadt finanziell nicht gut ging. Da die Stadt Mainz sich weigerte, Gutenberg eine ihm zustehende Rentenzahlung von 310 Gulden zu bezahlen, wurde 1434 der zufällig in Straßburg durchreisende Mainzer Stadtschreiber Nikolaus Wörstadt (von Werstatt) auf Veranlassung Gutenbergs in Schuldhaft genommen und in den Schuldturm geworfen; auch das war ein allgemein verbreitetes Verfahren, Geiseln zu nehmen, um Forderungen durchzusetzen. Für Gutenberg läßt sich nachweisen, daß die Stadt Mainz ab 1436 die Schuldzahlungen, auch Zinsen, zahlte. Ärger bekam Gutenberg in Straßburg mit der Ennelin zu der ysern ture, die ihre eiserne Tür wohl nicht gut genug verschlossen hatte und der er darob angeblich ein Eheversprechen gegeben haben soll, was er aber nicht halten wollte. In dem von ihr angestrengten Prozeß 1437 beleidigte Gutenberg den gegen ihn aussagenden Zeugen Klaus Schott, Schuhmacher in Straßburg (ein armer, notdürftiger Mensch, der sich nur von Lügen und Trügen ernähre), was zu einem gesonderten Gerichtsverfahren führte; Gutenberg zahlte dem Beleidigten vorbehaltlich einer endgültigen Entscheidung des geistlichen Gerichts fünfzehn Gulden: Geld für Ehre. 1444 ist die Ennelin jedenfalls noch nicht verheiratet, sondern wird im Straßburger Zollbuch unter denen aufgeführt, »die mit niemand dienen«. 

Die Gerichtsakten aus den beiden Prozessen von 1439 dokumentieren, womit sich Gutenberg in St. Arbogast vor den Toren der Stadt Straßburg beschäftigte. Nach diesen Akten hatte sich der Straßburger Bürger Andreas Dritzehn an Gutenberg gewandt, um von ihm »ettlich kunst« zu lernen. Seit 1437 hatte Gutenberg ihm bereits das »Bollieren« von Edelsteinen beigebracht, womit wohl eine »Lehre« im Münz- und Goldschmiedehandwerk gemeint war.  

1438 schloß Gutenberg eine Vereinbarung mit dem Vogt Hans Riffe von Lichtenau zur Produktion von Spiegeln für die nächste alle sieben Jahre stattfindende Wallfahrt nach Aachen (»Ochevart«), die 1439 stattfinden sollte, aber wegen der Pestgefahr auf 1440 verschoben wurde. Riffe und Gutenberg wollten Pilgerspiegel herstellen, in denen die Zeigung der Aachener Kleinodien aufgefangen werden sollte, damit die Wallfahrer nach der Rückkehr in ihre Heimatorte in diesen Spiegeln zeigen konnten, was ihnen in Aachen widerfahren war. Solche Spiegel wurden an vielen Orten hergestellt und vertrieben. Straßburg war Durchgangsstation für die Wallfahrer aus dem Süden Europas und insofern war damit zu rechnen, daß mit den Spiegeln gute Gulden verdient werden konnten. Hergestellt wurden die Spiegel aus einer Blei-Zinn-Legierung, wie aus einem Urteilsspruch des Stadtrates von 1439 hervorgeht. Gutenberg und Riffe hatten zwischenzeitlich Andreas Dritzehn und Andreas Heilmann an ihrem Unternehmen beteiligt. 

Gutenberg schloß mit Dritzehn, Heilmann und Riffe auch noch einen zweiten Vertrag, in dem er sich verpflichtete »alle sin künste vnd afentur, so er fürbasser oder in ander Wege mehr erkunde und wußte« an seine Geschäftspartner weiterzugeben, die dafür Geld zahlten, den Betrieb während dieser Lehrzeit finanzierten und sich zugleich zur Geheimhaltung verpflichteten. In den Prozeßakten findet man Hinweise auf eine hölzerne Presse (von Conrat Sahspach hergestellt), um den Einkauf von Blei und um Zahlungen an den Goldschmied Hans Dünne, der Formen und Teile herstellte, die »zu dem trucken gehöret«. In dem Prozeß wird erstaunlicherweise nicht über Papier gesprochen, was sich vielleicht dadurch erklärt, daß einer der Partner, Heilmann, Mitbesitzer an einer Papiermühle bei Straßburg war.  

Wenn es sich bei der Straßburger »kunst vnd afentur« um die Herstellung von Drucksachen, also um bedrucktes ­Papier, handelte, dann müßte im Prozeß – bei aller Geheimhaltung – davon gesprochen worden sein. So wird es sich wohl »nur« um die Massen-Herstellung von Wallfahrtsspiegeln oder um die Herstellung von Segenssprüchen, zu befestigen an Glocken, gehandelt haben. Denkbar ist auch noch die Herstellung von Einzelbuchstaben für die Gestaltung von Bucheinbänden.  

Gutenberg muß in Straßburg gut gestellt gewesen sein, denn 1441 bürgt er für einen Kredit von einhundert Goldpfund, ein Jahr später borgt ihm der Thomasstift selbst achtzig Pfund, 1443/1444 wird er in der Straßburger Steuerliste mit einem Vermögen von vierhundert Goldpfund aufgeführt und als waffenfähiger Bewohner aufgelistet. Und die Ennelin, aus Patrizierhause stammend, hätte sich schwerlich mit einem Menschen unter Stand eingelassen. 

Für die Jahre 1444 bis 1448 liegen keine Dokumente über Gutenbergs Aufenthaltsort vor. Bemerkenswert ist, daß der Tischler Conrat Sahspach 1444 Straßburg verläßt.  

Man kann, man muß also im Moment noch spekulieren über Guten­bergs Aufenthalt in den Jahren zwischen 1444 und 1448.Wo würde sich ein einigermaßen wohlsituierter Patrizier hinbegeben, nachdem es in Straßburg vielleicht zu eng für ihn geworden ist? Nicht nach Nord – zum Beispiel nach Flandern –, denn da wäre er sehr wahrscheinlich  an  Mainz vorbeigekommen und hätte also in seine Vaterstadt zurückkehren können. Das wäre auch schon längst bewiesen worden, das hätte längst belegt werden können, denn dann hätte Gutenberg ja bei den Erben Laurens Jan­s­zoon Costers (geboren um 1370, gestorben um 1440) das Geheimnis der beweglichen und wie­der­verwendbaren Letter kennengelernt – das hätten die Freunde Costers schon herausgefunden!

Hätte es Paris sein können, wo er vielleicht den Peter Schöffer kennen­gelernt hätte? Immerhin war die Pariser »Sorbonne« eine der berühmtesten Universitäten Europas – da ­hätte Henne aus Mainz noch viel lernen können. Nicht sehr wahrscheinlich, dann wäre schon ein Hinweis in den Matrikeln der Pariser Universität oder anderswo ge­funden worden. Weder das spanische Flan­dern noch Paris waren ein inter­essanter Zielort für ­einen Mann, der auch Geschäfte machen will, der emporstrebt.

Es bieten sich zwei weitere Orte an, wenn man nicht unterstellen will, daß Gutenberg diese vier Jahre in einem Kloster verbracht hat: Prag mit seiner Universität aus dem Jahr 1348 oder Rom – das Zentrum der Welt –, auch wenn die alten Kartographen Jerusalem als Mittelpunkt erklärten. Denkbar ist auch noch Venedig oder Genua. Ausgeschlossen werden kann wohl Avignon, zwar warm, aber eine Stadt, die im möglichen Zeitraum macht-politisch schon Vergangenheit war, denn das Große Schisma war 1417 beendet, der päpstliche Hof aufgelöst.

Wir wollen hier kurz auf fernöstliche Drucktechniken verweisen. Gegossene Metalltypen in China werden erstmals von Wang Zhen (1298) in seinem Buch »Zao huozi yinshu fa« erwähnt (aber auch ­Typen aus Holz, Ton und Zinn, die mit einem Draht zusammengehalten wurden. Funde an der Seidenstraße belegen, daß die Mongolen die chine­sische Drucktechnik übernommen hatten. Venezianische und genue­sische Handelsniederlassungen ­lagen in Gebieten, die von den Mongolen erobert wurden – wie zum Beispiel Moskau 1240. In Persien hatte der Minister Rašíd ed-din eine erste »westliche« Beschreibung des chine­si­schen Drucksystems veröffentlicht – auch hier, in Täbris, gab es italienische Niederlassungen.

Rom oder Venedig oder Genua. Dorthin ­kamen die vor den Arabern  flüchtenden Menschen aus dem öst­lichen Mittelmeergebiet und brachten Wissen mit. In Rom konnte man neue Gedanken kennenlernen und vielleicht die eine oder andere Ge­schäftsidee bekommen. Das Heilige Rom wird es also ge­wesen sein, nicht irgend­ein ver­lassener oder verregneter Ort nördlich der Alpen, sondern ein Ort mit ­Sonne – im doppelten Wortsinn. Ein Patrizier aus den bedeutsamen deutschen Bischofsstädten Mainz und Straßburg wäre sicherlich will­kommen gewesen, ­hätte er­zählen können. Auch für Johannes Guten­bergs bisher un­bekannten Aufenthalt könnte Occam’s razor gelten.

1448 kehrt Gutenberg wieder nach Mainz zurück, denn er nimmt im Oktober bei seinem Vetter Arnold Gelthus ­einen Kredit über 150 Gulden auf mit einem Zinssatz von 7½ Prozent. 1449 leiht sich Gutenberg von Johannes Fust achthundert Gulden (zu sechs Prozent Zins) und 1453 noch einmal achthundert Gulden; strittig wurde im späteren ­Prozeß mit Fust (1455), ob als Kredit oder als »Firmen«anteil. Zum Vergleich: für fünfhundert Gulden konnte man in Mainz mehr als ein ordentliches Bürgerhaus kaufen. 

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Die finanzielle Lage der Stadt Mainz ist in den 1440er Jahren so desolat, daß sie sich in umliegenden Städten, insbesondere in Frankfurt, verschulden mußte. Die wirtschaftliche Lage der Stadt führt um 1450 zu einer Rezession und damit auch zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang, der nur bedingt durch Prämien (Steuerbefreiung für zehn Jahre) an Neubürger aufgefangen werden kann. 1456 ist die Stadt mehr oder weniger zahlungsunfähig und ein Pfand von Frankfurt. Insofern ist erstaunlich, daß sich Gutenberg in dieser Zeit mehrere Beträge von insgesamt mehr als eintausend Gulden leihen kann – der versprochene und erwartete Gewinn aus der nur in seinen Gedanken und vielleicht auf Papier skizzierten befindlichen Erfindung muß gigantisch gewesen sein. 

Die 1454/1455 fertiggestellte 42zeilige Bibel bringt dem Gutenberg Gulden in die Kasse, aber dieser verwendet das Geld nicht zur Rückzahlung der Kredite, sondern investiert sie in die »Druckerei«. 1458 ist Gutenberg finanziell so angespannt, daß er die Zinsen für den Kredit des Straßburger Thomasstiftes nicht zahlt. 

Das Mainzer Stadtgericht erkennt 1455 im Streit zwischen Fust und Gutenberg an, daß die 800 Gulden von 1453 kein Kredit gewesen sei, und dem Fust insofern nur der nicht für das »Werk« verbrauchte Betrag zustehe. Dennoch hat Gutenberg nach dem Prozeß Schulden in Höhe von 1276 Gulden, davon sind rund vierhundert Gulden Zinsen, die er an Fust zu zahlen hat. Johannes Fust beeidet, daß er wegen des Kredits an Gutenberg selbst zinspflichtige Kredite habe aufnehmen müssen; nach damaligem Recht hatte ein Schuldner im Falle des Schadennehmens des Gläubigers auch dessen Schaden auszugleichen. Bei dieser Eidesleistung treten als Zeugen auf sein Bruder Jakob Fust und ein Peter Girnßheim, Peter Schöffer aus Gernsheim. 

Gutenberg verarmt – er erhält aus dem Verkauf der Bibel kein Geld mehr. Aber es ist denkbar, daß er eine Offizin betrieb und mit den bei ihm verbliebenen Typen der 42zeiligen Bibel kleine Akzidenzen druckte. Später teilt der Domprediger und Professor Jakob Wimpfeling mit, daß Gutenberg im Alter erblindet sei.  

1465 wird er in das Hofgesinde des Erzbischofs Adolf von Nassau aufgenommen; er erhält die »Hofkleidung der Edlen, für sein Haus zwanzig Malter Korn und zwo Fuder Wein steuerfrei«, denn, wie Adolf erklärte, er sei zu diesem Entschluß veranlaßt worden durch »den angenemen und willigen Dienst, den sein lieber getreuer Johann Gutenberg ihm und seinem Stift geleistet« habe.

Anfang 1468 stirbt Gutenberg und wird beerdigt im Franziskanerkloster.

 

 

Bulgarien 2000

     »Druckschriften- Expedition und Cirkular-Post Mainz« 1888 und 1890. Die Privatpost zeigt das Gutenberg- Denkmal in Mainz

»Circularpost Francofortia« 1900