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Die Arbeiter, insbesondere die Drucker und Schriftsetzer (sofern diese Unterscheidung für die Situation in der Mitte des 19. Jahrhunderts zulässig
ist) in den Druckbetrieben einerseits und die Druckherren andererseits schlossen sich sehr früh zu Verbänden und Organisationen zusammen.
Viele Prinzipale kamen aus dem Gesellenstand und standen den Bräuchen ihrer Gesellen auch nach ihrem Aufstieg sehr nahe. Die gemeinsame Überzeugung,
einem besonderen Berufsstand anzugehören, die sich selbst als »Jünger« Gutenbergs, dem Lichtbringer, bezeichneten, verband über alle systembedingten Gegensätze hinaus. Erst mit der Mechanisierung und
Industrialisierung in unserem Gewerbe entstand ein institutioneller Gegensatz, der sich auch nicht mehr auflöste.
Aber beide Seiten sangen bei den Gautschfesten den Refrain ihres Buchdruckerliedes: »und weiche keine Cicero von dem Tarife ab«
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