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In einem alten Fachbuch steht:
Eine feingeschliffene und polierte Kupferplatte wird mit einem Ätzgrunde überzogen, den man auf die erwärmte Platte mittels eines Ballens
gleichmäßig verteilt. Bevor die Platte abkühlt, muß sie durch Anräuchern geschwärzt werden, um für die nachfolgende Stichelarbeit einen vollkommen undurchsichtigen Grund zu schaffen. In diesem Grund wird die
Zeichnung mittels Radiernadel eingeritzt; und diese Konturen dienen dem Kupferstecher dann als Führung beim Stechen mit dem Grabstichel. Das Gravieren oder Stechen erfordert große Sorgfalt und künstlerisches
Verständnis. Der sich durch das Einschneiden mit dem Stichel an den Ränder der Linie bildende Grat wird mit dem Schabeisen beseitigt. Ist die Platte durch irgendwelche Umstände beschädigt worden, muß der Fehler
durch Heraushämmern von der Rückseite oder durch Reiben mit dem Polierstahl entfernt werden. Nachdem die Platte fertiggestochen ist, wird der Deckgrund mit Terpentin entfernt und die Platte gereinigt.
Ein erster Kupferstich (eine Serie von sieben Blättern) ist in Deutschland im Jahr 1446 angefertigt worden.
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Karel Klic war Fotograf in Wien und experimentierte nicht nur auf dem Druckgebiet, sondern auch in der Linoleumherstellung
und in der Galvanotechnik, für die er verschiedene Patente erhielt.
1886 wanderte Klic nach London aus und kam dort in Verbindung mit der Firma Storey Brothers, die u.a. als Kalikodrucker
tätig waren.
1895 wurde auf Klics Anregung und mit seiner Mitarbeit die »Rembrandt Intaglio Printing Company« in Lancaster
gegründet. Zwei Jahre später kehrte Klic nach Wien zurück.Die Rembrandt Intaglio Printing stellte im Rollenrotationstiefdruck Kunstblätter her, die nachträglich mit einem Prägerand versehen wurden, um echte Heliogravuren vorzutäuschen. 1961wurde die Firma von der »Sun Printers« in Watford gekauft.
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Abraham Bosse, geboren 1602 in Tours und gestorben 1676 in Paris, war ein erfolgreicher Kupferstecher. Seine zahlreichen Stiche
zeichnen sich durch eine präzise Wiedergabe der Sitten, Gebräuche und
Einrichtungsgegenstände des häuslichen Lebens sowie der Trachten der verschiedenen Stände Frankreichs im Zeitalter von Louis Treize aus und waren sehr gesucht. Charakteristisch sind die Stiche zu dem Werk d’Hoziers, das bei Melchior Tavernier in Paris 1633 erschien. Bosse hat eine später hochgerühmte Schrift über die Technik des Kupferstiches drucken lassen..
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Bundesrepublik Deutschland 1972 175 Jahre Flachdruckverfahren; Druckpresse, wie sie Alois Senefelder benutzte
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Belgien 1988
Karl Krause (1823–1901) ein gelernter Schlosser, geht nach den Wanderjahren zur Maschinenbauanstalt der Brüder Harkort in Leipzig, lernt beim Ingenieur Götz das Maschinenbauen; macht sich dann selbständig (Gründerzeit heißt diese Zeit später) und baut Kopier-, Stein- und Kupferdruckmaschinen. Außerdem Maschinen für Buchbinder. Seine Radschneidemaschine eignete sich nicht für den Dampfbetrieb. Später wird bei Krause auch eine »Verbesserte Kniehebelpresse für Blinddruck und Vergoldung« gebaut. 1895 wird die »Non plus ultra« gebaut, eine Blitzpresse für den Prägedruck mit einer Leistung von bis zu 15.000 Prägungen am Tag. Krause war der erste, der die Idee der »Gläsernen Fabrik« umsetzte.
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